AVUS-Chronologie

 

2015–2017

Kurz vor Jahresende 2015 gab dann die zuständige Senatsverwaltung eine Information heraus, aus der hervorgeht, dass mit einem Baubeginn der Sanierungsarbeiten Spanische Allee–Landesgrenze Anfang 2017 zu rechnen ist. Ein Gutachten über zu treffende Lärmschutzmaßnahmen steht immer noch aus.

Am 3. August 2016 wurde der Verkehrswegeplan vom Bundeskabinett verabschiedet. Darin vorgesehen ist der 6-spurige Ausbaus des AVUS-Teilstücks Hüttenweg bis Landesgrenze. Darüber berichten die Berliner Zeitung und Berliner Morgenpost.

Sachstand AVUS. Hierzu erhielt die Wahlkreiskandidatin der SPD, Nikolasseer Mitbürgerin und Staatssekretärin Barbara Loth, Ende August 2016 vom  zuständigen Staatssekretär in der Senatsverkehrsverwaltung Christian Gaebler folgende Auskunft: „Im Rahmen der geplanten  Baumaßnahmen an der A 115  (AS Spanische Allee-Landesgrenze) werden auch Lärmreduzierungsmaßnahmen durchgeführt. Der für die Fahrbahnerneuerung der A 115 vorgesehene lärmmindernde Fahrbahnbelag wird zu einer Verbesserung der Lärmsituation durch Reduzierung der Fahrgeräusche beitragen. Die vorgeschlagene Straßendeckschicht ist eine neue Bauweise und kann somit zu einer spürbaren Pegelminderung führen. In Abstimmung mit dem Bundesministerium wird darüber hinaus gegenwärtig die Errichtung einer Lärmschutzwand vertieft untersucht, da aus rein emissionstechnischer Sicht einer Lärmschutzwand (aktive Schutzmaßnahme) der Vorzug zu geben ist, weil diese die höchsten Pegelminderungen ermöglicht. Diese hätte allerdings auch erhebliche Eingriffe in Natur und Landschaft, bestehende Sichtbeziehungen und in die Eigentumsverhältnisse der Anwohner zur Folge. Daher ist geplant, noch Ende 2016/Anfang 2017 Öffentlichkeitsveranstaltungen und eine Anwohnerbeteiligung durchzuführen, um unterschiedliche Maßnahmen zu diskutieren.“

Die weiter oben genannte Information zur Erneuerung der A 115 zwischen Spanische Allee und Landesgrenze wurde aktualisiert. Darin wird von einer „Instandsetzung“ der Lärmschutzwand gesprochen.

Im November begannen die Rekonstruktionsarbeiten am Kleeblatt. Dazu gab die zuständige Senatsverwaltung einen Flyer heraus.

Sicherheit und Verkehrssituation waren die Hauptthemen einer Bürgerveranstaltung, zu der die BI Nikolassee gemeinsam mit der CDU am 8. September´2016 ab 19.00 Uhr in die Taverna Skala am S-Bahnhof Nikolassee (Pr.-Fr.-Leopold-Str. 1) einlud. Gemeinsam mit dem Wahlkreiskandidat Stefan Standfuß und Stadtrat Frank Mückisch wude über diese und all die in unserem Ortsteil auftretenden Probleme, wie Ortserhaltung, barrierefreien Zugang zum Bahnhof und Spielplatzsituation, gesprochen werden

Flüchtlingsunterkünfte in Nikolassee werden vorerst nicht gebaut! Auf Bitten der BI hat sich der CDU-Wahlkreiskandidat Stefan Standfuß nach dem Stand der Dinge hinsichtlich des Baus von 2 Flüchtlingsunterkünften auf dem Wasserwerksgelände Beelitzhof und dem Stauraum Dreilinden beim Senat informiert. Angesichts der zurückgegangen Flüchtlingszahlen bestehe z.Z. kein Druck, diese Gebäude zu errichten. Der Standort Dreilinden steht nicht mehr zur Diskussion, der geplante Bau auf dem Wasserwerksgelände Beelitzhof sei ohnehin problematisch, da das Gelände im Wassereinzugsgebiet liegt (wie ja schon der Name sagt) und die Lärmbelästigung zu groß sei (!!!).

Info-Webseite zur AVUS-Sanierung. Auf einer speziellen Webseite informiert die Senatsverwaltung Verkehr über die Planungen und den Stand der Dinge hinsichtlich der Sanierung von „Kleeblatt“ und der Strecke zwischen Spanische Allee und Landesgrenze. Den auf dieser Webseite aufgeführten Einladungsflyer zu einer Infoveranstaltung am 24.11.2016 hat nach umfassender Befragung allerdings kaum einer der unmittelbar Betroffenen erhalten und konnte daher nicht daran teilnehmen.

Bei einem Gespräch in der Senatsverkehrsverwaltung am 20. Februar 2017 wurde vereinbart, dass zwischen Pfingsten und den Sommerferien auf einer erneuten, ortsnahen Infoveranstaltung die Sanierungspläne noch einmal vorgestellt werden.


Chronologie des bisher Geschehenen